Ev. St.-Johannis-Kindergarten Groß Berkel

Es wird einen neuen Ev. St. Johanniskindergarten geben

Fotos von den Plänen stehen noch nicht zur Verfügung


Hintergrund

Die Kommune hat den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen sowohl im Bereich der unter Dreijährigen, wie auch der über Dreijährigen erkannt und will dem entgegenkommen.
Insbesondere im Ortsteil Groß Berkel wird zukünftig statistisch betrachtet eine Unterversorgung an Plätzen vorhanden sein, wenn man nicht entgegensteuert. Auch jetzt gibt es schon Jahre, in denen Eltern aus Groß Berkel ihre Kinder in die Kindergärten in den anderen Ortsteilen im Flecken Aerzen geben müssen.
Eine Erweiterung an Plätzen am jetzigen Standort des Kindergartens ist bedarfsgerecht nicht umzusetzen. 

Standort

Die Standortfrage war lange Zeit von unterschiedlicher Seite kontrovers diskutiert worden. Möglichkeiten wurden gesucht und auch wieder verworfen. Umbau, Anbau, Neubau - alles wurde in unterschiedlicher Intensität diskutiert. Letzlich hat sich die Politik und Verwaltung auf die Lösung verständigt auf zu erwerbenden Grundstücken westlich der Grundschule Groß Berkel einen Neubau eines Kindergartens anzuvisieren, der nicht nur den Status Quo an Kindergartengruppen in der jetzigen Form vorsieht, sondern um zwei Gruppen vergrößert wird.

Was ist bisher passiert?

  • Es wurde ein Arbeitskreis eingerichtet, an dem Eltern, Träger, Kindergarten, Komunalverwaltung und Politik teilnahmen. Die unterschiedlichen Bedürfnisse wurden dort diskutiert und Ideen eingebracht
  • Der Flecken Aerzen hat die Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) beauftragt, Pläne für einen Neubau zu entwickeln
  • Diese Pläne stießen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Optionen auf grundsätzliche Zustimmung, gleichzeitig wurde aber auch erörtert, dass die Grundstücksflächen nur eine zweigeschössige Lösung ermöglichen könnten, welches nur bedingt dem Optimum entspricht
  • Der Flecken Aerzen hat daraufhin weitere Grundstücke erworben
  • Durch Veränderungen bei der KSG wurde ein neues Architektenteam beauftragt, die auf dem Mehr an Platz einen ebenerdigen Entwurf eines Kindergartens vorlegten
  • Dieser Entwurf wurde mit den Beteiligten abgestimmt und letzlich auch vom Arbeitskreis am 15.08.2017 zustimmend zur Kenntnis genommen und für gut befunden. Auch der Kostenrahmen wurde vorgestellt.
  • Ein genauen Zeitplan kann man noch nicht benennen - es gibt zwar Zielsetzungen, dafür müssen aber zeitnah die nächsten Schritte unternommen werden und politische Entscheidungen getroffen werden

Stand der Dinge (23.08.2017)

  • Nun werden demnächst die politischen Gremien darüber beraten und es ist zu hoffen, dass diese Beratungen in den nächsten Wochen zu Ergebnissen führen
  1. Strittig scheint dabei nicht die Ausgestaltung an Räumlichkeiten zu sein, denn es wurden viele (auch politisch geforderte) Wünsche nach Synergieeffekten mit der Grundschule Groß Berkel aufgenommen, weiterhin wurde auch versucht, weitere gewünschte zukunftsorientierte Angebote in dem Raumplan miteinzubeziehen. Der Bau wird sicherlich optisch schön werden und auch großzügig gestaltet sein, jedoch ist es auch ein reiner Zweckbau, der den heutigen Ansprüchen an Kinderbetreuung entspricht
  2. Strittig könnte der Kostenrahmen sein. Die Politik muss hier die unterschiedlichen Interessen berücksichtigen. Ein erster Hinweis ist den letzten Ratssitzungen schon bei der Begründung für die Steuererhöhungen im Flecken Aerzen zu entnehmen. Denn hier wurde unter anderem auch die dringend notwendigen Investitionen in die Infrastruktur, z.B. auch die Kindergärten, erwähnt. Und obwohl sich die beteiligten politischen Kräfte einig darüber scheinen, dass ein Neubau zwingend nötig ist, müssen sie trotzdem über Steuermittel entscheiden. Weiterhin könnte die ungeklärte Situation der Förderung durch Drittmittel dazu führen, dass die Politik Mut zur zwischenzeitlichen finanziellen Lücke beweisen muss. Es scheint so zu sein, dass es nicht die Frage ist, ob Fördergelder fließen (ein Teil steht ja auch schon zur Verfühgung), sondern "lediglich" wieviel und vor allem wann...
  • Parallel werden demnächst die Verkehrsplaner beauftragt aus ihren bisherigen planerische Vorschläge konkrete und vollständige Modelle zu entwickeln
  • Auch Bauanträge könnten demnächst gestellt werden
  • Die Architekten werden jetzt in die explizitere Planungsphase gehen